Capture the Flag

Wird normalerweise 5 gegen 5 gespielt. Gespielt werden kann sowohl auf einem Speedball-Feld oder in einem Woodland-Feld. Jede Gruppe startet von ihrem “Lager”. Dort ist auch die eigene Fahne gut sichtbar angebracht (auf einen Stock oder an einem Seil etc…). Ziel ist es nun, die gegnerische Flagge zu erwischen, und sie ins eigene Lager zu bringen. Gelingt beides, so hat man gewonnen. Gewonnen hat nicht automatisch die Gruppe, die alle Gegner markiert hat. Denn: oftmals werden Punkte vergeben pro markiertem Spieler, für das “reißen” der Flagge und für das Bringen derselbigen ins eigene Lager. Dies macht dann noch mehr Sinn, wenn vor dem Spiel ein Zeitlimit ausgemacht wurde. Kopfhaube, komplett den Kopf und Hals schützend, teilweise noch mit zusätzlichen Polstern.

Center Flag

Wie “Capture the Flag”, aber mit nur 1 Flagge in der Mitte des Spielfeldes. Als Variante “Buzzer Game” mit einem Buzzer (siehe Spielshows), den man drücken muss oder als “Kick the Bucket” – da muss ein Hütchen umgeworfen werden.

Center Pot

Es wird ein Pot mit 140 Balls in der Mitte des Feldes platziert. Jeder Spieler startet mit 30 Kugeln. Nun, wer den Center-Pot erreicht, hat natürlich bessere Bedingungen. Und wer gewinnt? Nun eher: wer verliert. Entweder die Gruppe, deren sämtliche Mitspieler markiert wurden, oder die Gruppe, die keine Munition mehr hat (denn wessen Markierer “leer” ist, scheidet aus – Ausnahme – der Center-Pot wurde noch nicht erobert.). Dieses Spiel kann auch prima 2 gegen 2 gespielt werden.

Deathmatch – Last Man Standing – Elimination

“Jeder gegen jeden”. Gewonnen hat entweder die Gruppe, die alle Mitglieder der gegnerischen Gruppe markiert hat, oder (im Extremfall, wenn ohne Gruppen gespielt wird) der, der als Letzter übrig bleibt.

Eroberung

Ein Spiel, welches zu Zweit gespielt wird. Man benötigt ein Speedball-Feld mit relativ vielen Deckungen. Diese Deckungen sollten relativ gleich verteilt sein auf beiden Seiten, und so angeordnet sein, dass man “vorwärts” kommt. Näheres ergibt sich aus der Beschreibung. Jeder Mitspieler startet in seinem “Lager”. Ziel ist es, das Lager des Gegners zu erreichen. Nun, wenn man von selbst vorrückt: prima. Man rückt aber auch 1 Hindernis nach vorne, wenn man den Gegner markiert. Der Markierte wiederum rückt 2 Hindernisse nach hinten. Dieses Spiel ist deswegen interessant, weil man nicht gleich ausscheidet, wenn man markiert ist, sondern man nur die Stellung wechselt, das Spiel aber nach einer kurzen Unterbrechung wieder weiterläuft. Dieses Spiel kann sehr lange dauern, daher ist es sinnvoll, ein Zeitlimit zu setzen.

Duell

Noch ein 2-Mann-Spiel. Jeder Markierer wird mit nur 1 Kugel geladen. Man stellt sich Rücken an Rücken und geht 10 oder 20 Schritte. Dann drecht man sich um und schießt. Wer getroffen wurde hat verloren.

Gettysburg

Spielt sich entweder als “Flag”-Variante oder als “Gruppen-Deathmatch”. Die Besonderheit: Jeder trägt seine Balls in einem Beutel o.ä. mit sich (Pots sind verboten), und der Loader wurde von jedem Markierer entfernt. Das heißt, man kann immer nur 1 Kugel manuell laden und verschießen.

Spion

In jedem Team gibt es einen “Spion”, der sich erst (z.B. nach Ablauf eines Zeitlimits oder bei einem bestimmten Signal) zu erkennen gibt und sich auf die Seite des Gegners schlägt. Kann sehr reizvoll sein – geht aber eigentlich nur in einem weitläufigen Wald – auf Speedballfeldern ist die Umsetzung schwierig.

Running-Man

Ein Einzelner mit einer bestimmten Aufgabe (z.B. finden einer bestimmten Flagge, Erreichen eines bestimmten Ortes) gegen alle anderen im Team. Diese Variante kann unendlich ausgebaut werden, je nach Fantasie der Beteiligten – bis hin zu komplexen Aufgaben, oder mehreren “Running Men”.

Rescue Me

Es gibt 2 Teams. Das eine Team (die Verteidiger) nimmt einen unbewaffneten Spieler (oder mehrere) mit in die Base. Das andere Team (die Befreier) hat die Aufgabe, diesen zu befreien. Auf den Unbewaffneten darf nicht geschossen werden, bevor er befreit wurde oder “flüchten” konnte. Er kann aber auch durch Berühren wieder mit in die Base genommen werden. Das Spiel endet, wenn entweder alle “Befreier” markiert sind, wenn der oder die Unbewaffnete/n markiert wurde/n oder wenn die Geiseln sicher in die Base gebracht wurden. Es gibt mehr Punkte für die Verteidiger, wenn der oder die Unbewaffnete/n unmarkiert bleiben. Wichtig: Der oder die Unbewaffnete/n müssen gekennzeichnet sein, damit man sie in den Wirren des Spiels erkennen kann. Variante: Die Befreier tragen die Markierer der Unbewaffneten bei sich und können diese damit ausstatten, damit diese mit ins Spiel einsteigen können.

Terminator

Alle gegen Einen. Der “Eine” hat eine ca. 25*25cm große Papptafel an der Brust. Sobald diese Papptafel mit 10 Hits getroffen wurde, gilt er als “erledigt”.

Come trough – Predator-Game

2 Teams. Das eine Team hat eine einfache Aufgabe – Sie müssen nur von Base A zu Base B gehen, und mindestens eine Person muss dort unmarkiert ankommen. Die gegnerische Mannschaft hat die Aufgabe, dies zu verhindern.

Star Trek

Ist eine Spielvariante, in der es 2 Teams gibt – Föderation und Borg. Die Aufgabe besteht darin, die Föderation vor den Borg zu schützen, die Borg haben die Aufgabe Technologie und menschliche Ressourcen einzusammeln. Die “Technologischen Ressourcen” bestehen aus einer (von euch) bestimmten Anzahl von Gegenständen auf dem Feld. Wenn die Föderation jemanden markiert, ist er raus. Ebenso bei den Borg, aber einer der Borg ist die Borg-Königin; wird jemand von ihr markiert, ist dieser nun ebenfalls Borg (assimiliert). Gewonnen hat die Föderation, wenn alle Borg weg sind, gewonnen haben die Borg, wenn sie alle Technologien in den Händen halten. Die Föderalisten werden mit Armbändern gekennzeichnet. Diese werden bei einer Assimilation ausgezogen. Variante: Jeder Föderalist hat 3 verschiedenfarbige Kugelsorten dabei (z.B. grün, gelb, blau). Die Marshalls sagen nach einer gewissen Zahl von Treffern an, dass eine Farbe nicht mehr wirkt (z.B. grün). Danach zählen nur noch Treffer der anderen Farben, die anderen machen den Borg nichts aus. Bitte nennt in offiziellen Spielen das ganze anders – Star Trek ist natürlich urheberrechtlich geschützt.